Mittwoch, 27. März 2013

Urlaub (29.Woche)

 






Fahrt von Glenorchy nach Twizel



















Am Montag ging es über den Lindis Pass








zum Mt Cook (auch Aoraki genannt) er ist der höchste Berg Neuseelands (3754 m).
Dort ging es für uns ein bisschen wandern, den Hooker Valley Track. Die Mittagssonne machte es meinen Eltern (die ja noch die Minusgrade gewohnt waren) etwas schwer aber auch mir war es sehr warm. Ab und zu ging an den Bergen/Gletschern kleine Lawinen herunter. Danach ging es für uns nach Twizel wo Heiko und Philipp zur Zeit einen Job in einem Motel hatten (in dem wir auch übernachteten), Silke und Julia die im Nachbardorf auch einen Job gefunden hatten kamen auch noch vorbei.
 


Am nächsten Tag hieß es Abschiednehmen von den Jungs- es war ein komisches Gefühl zu wissen das wir uns das nächste mal wieder in Deutschland sehen.
Unser erstes Ziel war der Wanaka See. Auf dem Weg dorthin trafen wir 2mal auf Schafherden auf der Straße.






Anschließend führte es uns über den Haast Pass.






Dort hielten wir bei den Blue Pools und trafen wieder auf meine geliebten Sandflys (Sandflys New Zealands Bird of prey).










Dann kamen wir bei unserem Ziel Fox beim Fox Glacier an. Es ging für uns noch an den Lake Matheson wo sich der Mount Cook und Mount Tasman auf der Wasseroberfläche spiegelt.








Am Mittwoch den 27.02.13 ging es auf die Ganztages Gletschertour auf den Fox glacier. Neuseeland hat unfassbare 3000 Gletscher. Sie wachsen und schmelzen immer wieder. Was aber erschreckend war, war als unser Guide uns erzählte das 2008 sich der Gletscher an der Baumgrenze lag, was ca. 15-20 Meter weiter oben ist als er jetzt ist.




Zudem liegt der Fox Glacier direkt neben dem Neuseeländischen Regenwald und ich bin tatsächlich mit kurzer Hose auf dem Gletscher gewesen. Zudem beginnt er ca. auf 200m und wir sind bis auf 500m hoch gegangen. Wir hatten Eis Spikes (Krallen) an unseren Schuhen befestigt und unser Guide musste immer wieder Stufen in das Eis schlagen. Wir liefen richtig zwischen den Gletscherspalten hindurch und das über 4 Stunden.









Auch hätte ich nie gedacht das wir so weit hoch laufen und so krass in die Gletscherspalten. Unser Glück war das das Wetter einfach ein Traum war (in diesem Gebiet regnet es über 200 Tage im Jahr). Es war ein Unvergesslich schöner Tag und Mega faszinierend.










  
Donnerstags ging es noch auf einen Abstecher zum Franz Josef Gletscher. Man hatte aber durch eine Wolkendecke nicht die perfekte Sicht auf den Gletscher. Wir setzten unsere Fahrt nach Hokitika fort wo es ganz viel Neuseeland Jade Shops gibt. Danach ging es zu unserem Motel nach Greymouth. An unserem Zimmer war ganz in der Nähe auch ein kleiner Bach wo man von der Brücke aus Aale mit Brot Füttern konnte- ganz schön Große und Fette Tiere waren es.

  




Am Freitag fuhren wir über die Pancake Rocks die Küste entlang, an ganz vielen Äpfel-,Wein- und Hopfenplantagen vorbei.
Und dann über den Takaka Hill nach Takaka am Golden Bay. Dort besuchten wir noch die Pupu-Springs-> clearest freshwater spring in the world.
 




Der nächste Tag startete mit der Fahrt zum Wharariki Beach wo wir dann auch 3 spielende Seelöwenbaby's anfanden.




Zudem machten wir noch einen Abstecher zum Cape Farewell.
Auf dem Weg zurück machten wir Halt im Mussel Inn (Restaurant), dort aßen wir richtig leckere Muscheln. In Takaka gönnten wir uns noch ein Eis aus richtigen Früchten. Anschließend fuhren wir nach Motueka.

Sonntags ging es nach Kateriteri in den Abel Tasman Nationalpark. Dort sind wir mit dem Schiff (Wassertaxi) die Küste entlang gefahren. 









 




Auch kamen wir am Split Appel vorbei.






 Bei einer Bucht sind wir dann ausgestiegen und haben eine zwei Stündige Wanderung in eine andere kleine Bucht gemacht.








Dort wurden wir dann wieder vom Wassertaxi abgeholt und zurück nach Kateriteri gebracht. Abends besuchte ich dann noch Inga in ihrem Hostel, sie hatte zu dieser Zeit einen Job auf einer Apfelplantage in Motueka.

Montag, 18. März 2013

Urlaub :-) (28.Woche)

 




Am Montag 18.Februar, ging es mit meinen Eltern über die Westküste des Nordens der Nordinsel mit den Kauribäumen zu einem wunderschönen Motel mit Traumhaften Strand.



Am nächsten Tag ging es hoch nach Cape Reinga, wo wir an den Giant Sanddünen und einer wunderschönen Bucht halt machten. Abends fuhren wir dann nach Paihia, dort gab es für mich eine Lamm, Kumara, Minz-Soßen Pizza → Typische Neuseeländische Essens Kreation.

  



Am Mittwoch den 20. Februar machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Auckland auf den Flughafen. Es ging ab auf die Südinsel nach Dunedin (Danieden-ausgesprochen). Der Flug dauerte ca. 2 Stunden und man hat sogar den Mt. Cook und Akaroa vom Flieger aus sehen können.
Vom Süßen kleinen Flughafen in Dunedin ging es dann in die City, erster Halt war dort die Baldwin Street. Diese Straße ist mit 35% Gefälle die steilste Wohnstraße der Welt und ist auch im Guinessbuch der Rekorde aufgezeichnet.



Im City Centre haben wir uns die Town Hall, die St. Paul Kirche, die First Church und die Railway Station angeschaut. Abends gab es für mich einen Kumara Salat (wenigstens mal etwas was einen ein bisschen an eine typische Neuseeländisches Küche erinnert- nicht immer Asiatisch oder Fast Food).
Railway Station





Donnerstags ging es für uns weiter nach Te Anau, über die Southern Scenic Route. Wir machten einen Stopp bei einem alten stillgelegten 250 Meter langen Eisenbahntunnel mitten im Wald, im nirgendwo, der 1891-92 per Hand gebaut wurde aus lokal hergestellten Ziegelsteinen. 






Die Southern Scenic Route führte uns über die Catlins, wo wir auch an einem Wasserfall: den Purakaunui Falls hielten, dieser wird oft als Motiv auf Postkarten und Kalendern verwendet. 



Anschließend machten wir in Bluff: dem Südlichsten Punkt der Südinsel einen Halt und es gab den besten Fish and Chips den ich bis jetzt probiert habe. Bluff selber ist ein Fischerdorf das aber einen sehr heruntergekommenen Eintrug macht. Vom Bluff Hill konnte man auf die Fischerreihen und die umliegenden kleinen Inseln wie z.B Steward Island sehen. 





Unsere Fahrt führte dann weiter über Invercargill nach Te Anau, in den Fjordland National Park, wo die Landschaft wieder ganz anders aussieht. Es gibt sehr viel Schafe, Berge, Seen, es ist alles wieder grünlicher (im Rest des Landes ist das meiste durch wenig Regen und starker Sonne eher braun geworden), und zwischen den Bergen erstrecken sich große Feldtäler. Te Anau ist eine goldige Stadt mit ganz untypisch vielen Restaurants, auch wenn es nur Italiener und Asiaten waren.
 





Freitags ging es dann an den Te Anau See (344 km²). Dieser ist wunderschön mit seinem Blick auf die Berge.







Nach diesem kurzen Halt setzten wir unsere Fahrt fort zum Milford Sound. Auf der Fahrt dort hin hatte man Traumhafte Landschaftsbilder, von flachen gelblichem Grasfeldern mit Bergen im Hintergrund, über Wald und Gebirge mit Steilwänden und Wasserfällen. Zudem ging es über einen One lane Naturtunnel, abwärts auf die andere Seite des Berges.



Im Milford Sound machten wir dann eine Cruise Tour. Es ist ein Fjord und Weltnaturerbe. Der Fjord entstand durch die Gletscherbewegungen der Eiszeiten. Der Milford Sound erstreckt sich 15 Kilometer von der Tasmansee ins Land und wird von bis zu 1200 Meter hohen fast senkrechten Felswänden umgeben. Die höchste Erhebung ist der Mitre Peak (Bischofshut) mit 1692 Metern. Zudem gehört der Milford Sound zu einer der regnerischsten Gebieten Neuseelands. Auch haben wir ein paar Seelöwen gesehen und verschiedene Vögel.
 




Am Samstag (23.2.13) ging es von Te Anau nach Queenstown. Die Landschaft auf der Fahrt nach Queenstown war der absolute Hammer.









In Queenstown ging es dann mit der Gondelbahn (Skyline Gondola) zu einer Bergstation auf dem Bob's Peak, von wo man einen perfekten Blick auf Queenstown und den Lake Wakatipu hat.


 




Danach schlenderten wir noch ein bisschen in der Stadt herum. An der Waterfront spielte zudem auch Livemusik und auf dem See fuhr ein cooler Dampfer. Dann genossen wir noch das tolle Wetter. Anschließend gingen wir zum Bungy jumping zuschauen bei der Kawarau-Bridge,  A.J. Hackett  hat das typische Bungy populär gemacht und sprang von dieser Brücke 1989. Der Fluss auf den man runter springen hätte können hatte echt ein krasses Blau.










Leider konnten wir nicht in Queenstown übernachten da alles vollkommen ausgebucht war, Grund dafür war ein großes Konzert. Deswegen mussten wir nach Alexandra ausweichen (ca.1,5 Stunden weg von Queenstown). Aber dieser Umweg hatte sich gelohnt, die Landschaft ist einfach unfassbar.



 





Am Sonntag machten wir uns auf den Weg nach Glenchory. Auf dem Weg dort hin hielten wir noch an einem Stammdamm.



In Glenorchy entschied ich mich dann Reiten zu gehen. Diese Entscheidung bereute ich dann auch nicht, den es war wunderschön, ein Traum. Wir sind über Felder, durch fast ausgetrocknete Flussbetten und Flüsse geritten- alles Plätze wo man zu Fuß nicht hinkommen hätte können. Um uns herum erstreckten sich Berge, teilweise sogar die aus Herr der Ringe. Fakten: Glenorchy hat 320 Einwohner und 600 Pferde. Ein Pferd das beim Ausritt dabei war hatte sogar als Filmpferd bei Narnia mitgespielt. Dies kam so zustande: Als sie den Film drehten liessen sie teure Pferde aus Australien einfliegen, diese waren aber die kalten Flüsse nicht gewöhnt und wollten deswegen nicht durch sie hindurch reiten, da musste eine andere Lösung gefunden werden: diese war 4 lokale Pferde sich auszuleihen. Wir ritten 2 Stunden und wurden dann mit einem kleinen Bus zurück in die Stadt gebracht. 
 




Nachmittags fuhren wir noch die Paradise Rd ins sogenannte Paradise, was aber nicht viel mehr war als eine Kuhweide und einem See *grinz*. 
Abends ging es noch an den See die schöne Gegend zu betrachten

Donnerstag, 28. Februar 2013

Letzte Woche als Au-Pair (27. Woche)

Meine letzte Woche als Au-pair, viel anders als die letzten 6 Monate lief es nicht ab. Ich habe nochmal schön alles im Haus geputzt und die Zeit mit den Kids genossen- noch ein paar Sachen gebastelt und gemalt und das Neuseeländische Kids Tv Programm genossen. Zudem bin ich mit ihnen und ihren Fahrrädern auf die Farm runter und wir haben noch einmal gemeinsam die Wasserpumpen angeschaut und die Wassertröge gecheckt (ob sie voll sind und Wasser rein läuft usw.).
Am Mittwoch war es nochmal etwas besonderes da meiner Gastmutter mich und die Kids mit zum Mais ernten genommen hat. Also saßen wir mit Hund und Kids im Traktor und haben den Mais geerntet/zerhäckselt usw. (Toby (Hund) ist uns auf die Farm gefolgt und es wäre zu gefährlich gewesen ihn zwischen den zwei Traktoren laufen zu lassen, deswegen kam er einfach auch in den Traktor). Somit habe ich am Schluss nochmal was neues gesehen und meine/mein Farm Erfahrung/feeling erweitert. Zudem habe ich diese Woche auch selbst geschabte Spätzle mit Schmelze für meine Gastfamilie gemacht =).
Am Freitag meinem letzten Arbeitstag war ich den Vormittag nochmal bei Johanna, da meine Gastmutter unterwegs war. Abends gingen wir dann alle gemeinsam essen (Family und 2 Arbeiter/Freunde der Family). Es war nicht nur mein farewell sondern auch meiner Gastmutter ihr Geburtstag, ich hatte fish and chips und es war richtig lecker und groß (somit war mein Mittagessen für den nächsten Tag auch gesichert). Es war ein wunderschöner Abschluss und ich weiß das ich sie alle Mega vermissen werde!!!

How would you feel when you must leave your new found home and lovely kids? Sad?!- I am. Sometimes it's so bad that it is so far away, and time goes so fast...
But life goes on and I will never forget this beautiful time.
So now let's go to the next journey and enjoy traveling.
And I still looking forward to see you all again♥, back in Germany ;-).


Den Samstag habe ich noch bei meiner Gastfamilie verbracht, abends ging es dann aber zum Kiwi-Airport-Hotel, da meine Eltern um 1 Uhr (Nachts) dann in Neuseeland ankamen.
Am Sonntag morgen ging es für uns auf Auckland sightseeing Tour. Erst Mt. Eden und dann zum Hafen (in dem übrigens zwei Riesen Kreuzfahrtschiffe angelegt hatten). Anschließend dann die Queen Street hoch und wieder runter mit ein bisschen Shopping inbegriffen und dem Skytower.
Gegen Abend machten wir uns dann auf den Weg zu meiner Gastfamilie. Dort angekommen gab es dann etwas leckeres zu essen, schöne Unterhaltungen und ein bisschen spielen mit den Kids- zusammen gefasst einen schönen Abend =). 

Samstag, 9. Februar 2013

Vorletzte Woche als Au-Pair, 26.Woche





Diese Woche habe ich mit Rhyver und Strauss jeweils ein kleines Boot gebaut und ein Aquarium aus Karton, mit ganz vielen Fischen und Steinen und Pflanzen (einfach alles was so in ein Aquarium rein kommt). 








Am Sonntag bin ich wieder zu Johanna (ins nächste Dorf: Te Kauwhata) gegangen, wie auch letzte Woche musste sie aber arbeiten. Also habe ich mit ihr zusammen mit ihren zwei Mädels gespielt.
Zudem wurden wir von einer ehemaligen Nachbarin zum Lunch eingeladen, um 12 Uhr ging es dann dort hin. Es gab dort dann Scones (ist ein echt leckeres Gebäck) mit Aufstricht. Wir haben uns echt toll mit der Nachbarin unterhalten (ich schätze sie ist so um die Ende 20), war echt ein witziger Nachmittag.
Danach ging es dann wieder zu Johanna nach Hause, dort haben wir dann meine Bildercollage gemacht, die ich meiner Gastfamilie zum Abschied und als Andenken am Schluss schenken möchte. 
Das Wetter war wieder unglaublich schön: keine Wolke am Himmel und sehr warm, zum Teil muss ich sagen manchmal ist es zu warm um etwas zu tun, schön ist es aber trotzdem.



Nächste Woche ist meine letzte Woche als Au-Pair. Danach geht es noch auf 3 Wochen Inseln erkunden mit meinen Eltern.

Es war echt eine unvergessliche Zeit die so unglaublich schnell verging, ich habe viele schöne Erfahrungen gemacht- die ich so schnell nicht wieder vergessen werde und selbst aus den nicht so schönen habe ich etwas gelernt. Ich denke ich werde die Kids und die ganze Familie und das Farm feeling sehr vermissen. Man merkt aber auch was man in Deutschland hat und was man dort liebt.

Das ganze reisen, meine Wochenendtrips und neue Leute kennen lernen wird mir Mega fehlen. Es hat echt riesig Spaß gemacht Neuseeland zu erkunden und kennen zu lernen. In der zwischen Zeit kann ich wirklich sagen das ich Neuseeland besser kenne als jedes andere Land. 

Sonntag, 3. Februar 2013

25. Woche

 

In dieser Woche ging es für die Kids wieder in die Schule und den Kindergarten- Ende der Sommerferien.
Die Katzen wollten mich zudem ein bisschen auf Trap halten, sie haben 5 mal kleine Vögel ins Haus gebracht, diese musste ich wieder nach draußen bringen, einer war leider schon Tod. Ich denke der Rest wird es aber auch nicht überlebt haben da sie einfach doch noch zu klein waren =(.
 





Am Sonntag war ich bei Johanna, sie musste aber arbeiten somit haben wir einfach mit ihren 2 Mädels gespielt. Zum Abendessen haben wir dann selbst geschabte Spätzle (Käsepätzle sind es dann am Schluss geworden) gemacht und einen kleinen Apfelkuchen und beides ist echt super gelungen ;-).







Montags bin ich mit meiner Gastmutter mit zum Zahnarzt, dort habe ich auf sie gewartet- danach hat sie mir ein bisschen den Strand gezeigt wo ihre Eltern ein Strandhaus haben und sie mit den Kids ab und zu hingeht. Zudem habe ich mich an die Arbeit gemacht mein Zeug auszusortieren und ein bisschen angefangen Koffer zu packen.


Ich wollte euch jetzt noch die Trips auflisten die ich seit meiner letzten Auflistung gemacht habe (Post "Dies und Das"- 14. Woche):
  • Beim Muriwai beach surfen  
  • Tangaririo National Park (Tangariro crossing)
  • Auckland- Jetboat Tour
  • Napier- Art Deco Walk, Hastings- Te Mata Peak
  • Wellington: Cable Car- Botanic gardens, Waterfront, Mt. Victoria, Te Papa Museum, City
  • Cape Reinga- Paihia, Kaitaia
  • Egmont Nationalpark- Mt taranaki, Whangamomona, New Plymouth

Südinsel:
  • Nelson- Pelorus Bridge, Rabbit Island
  • Takaka- Takaka Hill, Wharariki Beach, Cape Farewell, Te Waikoropupū Springs (Golden Bay)
  • Marahau – Kajaken im Abel Tasman, Lake Rotoroa, Buller Bridge
  • Westport- Cape Faulwind/Seal Colonie
  • Punakaiki- Pancake Rocks & Blowholes
  • Greymouth
  • Christchurch- Arthur's Pass, Red Zone
  • Akaroa
  • Kaikoura- Delfin schwimmen, Peninsula walk

Sonntag, 27. Januar 2013

24.Woche Aotearoa- Egmont Nationalpark

Wochen technisch bin ich jetzt 6 Monate in Neuseeland, ich sag es euch die Zeit rennt!
Seit ein paar Wochen haben wir nur noch traumhaftes Wetter. Dies ist natürlich der perfekte Anlass für meine Kids ins Planschbecken zu hüpfen. Und auch mir macht es echt Spaß draußen mit den Kids die Sonne zu genießen und ihnen beim plantschen zu zu schauen und auch ein bisschen nass zu werden =D. Das gute Wetter hat aber auch einen Nachteil, die Weiden sind nicht mehr so wunderschön satt grün sondern eher braun.

Dieses Wochenende ging es mit Rut und Johanna (beides Au-Pairs) ab nach New Plymouth. Dort ging es dann zum Mt Egmont oder auch Mt Taranaki (wie ihn die Maori's nennen). Dieser liegt im Egmont Nationalpark. Es ist ein 2518 Meter hoher Vulkan. 
Um ganz auf den Berg zu steigen und zurück bräuchte man ca. 8-10 Stunden. Wir sind einen Teil des Summit Tracks hoch gelaufen aber aus Zeitgründen konnten wir nicht den kompletten Track machen. Zudem wechselt das Wetter ständig, es ist fast schon faszinierend wie schnell. Man hat kaum eine Wolke am Himmel und kurz darauf umhüllen den Berg dunkle Wolken, aber genauso schnell ist wieder blauer Himmel zu sehen. Durch das sehr wechselhafte Wetter hat der Berg die höchste Todesrate von Bergsteigern von allen neuseeländischen Bergen (ein guter Grund lieber nicht den kompletten Berg hoch zu steigen). 
 






Wir sind um die 3 Stunden gelaufen und unser Rückweg war echt der Hammer, er führte durch einen dicht bewachsenen Wald (ein bisschen erinnerte er mich an den Urwald) und irgendwann hatten wir auch das Gefühl wir hätten uns verlaufen. Aber zum Glück sahen wir ab und zu noch Beschilderungen das wir auf dem richtigen Weg waren. 









Nach der Bergtour ging es dann ins Hostel einchecken, dort waren im Fluss auch ein paar Aale (die Hostel Bestizer standen dort und wir waren neugierig was da den sei) auf jeden Fall meinten sie zu uns wir können runter gehen und diese auch streicheln, hier fischt keiner und deswegen sind die so zutraulich. Wer hat schon einmal die Chance einen Aal zu streicheln?! das hab ich mir natürlich nicht entgehen lassen ;-). Anschließend ging es ab zum festival of lights von New Plymouth. Das war ein kleines Festival in einer Parkanlage mit live Musik und bunt beleuchteten Brücken, Bäumen, Wegen und Wasserfällen usw.






 

zudem hatten wir einen schöne Abendsonne











Am nächsten Tag ging es für uns nochmal auf den Mt Taranaki, aber dieses mal von der anderen Seite (Stratford). Auf der Fahrt hin hat man den Berg echt wunderschön gesehen. Es ist echt cool wenn ein einziger Berg mitten in der Landschaft steht und drumherum fast alles flach verläuft.








Diesmal wählten wir den Wickies Pool Track der auch wirklich zu kleinen Pools führte, die durch den Fluss entstanden sind.



 












Blick auf den Berg =). 



 







Danach ging es für uns noch zum: Dawsons Falls, das ist ein 18 Meter hoher Wasserfall.







 





Anschließend fuhren wir den Forgotten World Highway (die Lage dieser Straße ist relativ abgelegen und auch das Gebiet ist sehr unberührt- deswegen auch diese Namensgebung). 





Wir fuhren aber nur bis Whangamomona dies ist ein kleiner Ort der 1989 seine Unabhängigkeit ausrief und sich zur eigenständigen Republik erklärte. Es ist echt ein mini Dorf und besteht nur aus ein paar Häusern, eigentlich wollten wir uns dort einen Stempel für unseren Reisepass abholen aber leider hatten sie den Stempel nicht da, da ein Tag vorher ein großes Fest war und sie den Stempel wo anders gebraucht hatten und noch nicht zurück bekommen haben. 
 





Daraufhin ging es den Forgotten World Highway wieder zurück, hier ein kleines Bild wie schnell man hier an ein paar Stellen fahren kann =D. 







Danach ging es wieder nach Hause auf die Farm (3-4 Stunden Fahrt).